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BIBER (SH)

Vorher: Monotones Gerinne mit beidseitigen Betonsockelelementen.(Foto: S. Gründler)

Kanton:
Schaffhausen

Gemeinde/Ort:
Hofen (Gemeinde Thayngen), 300m unterhalb Landesgrenze

Gewässertyp:
Bach in monotonem 2-3m breitem Trapezprofil. Mehrheitlich mit harter Ufersockelverbauung (Steine oder Beton)

Fischbestand:
Bachforelle, Groppe, Elritzen, Bachschmerlen, Alet. Flussabwärts kommt der Steinkrebs vor.

Zuständigkeit: Kantonales Tiefauamt, Abteilung Gewässer

Projektintitiant/Ansprechsperson:
Samuel Gründler, s.gruendler@gmail.com

Umsetzung:
2014 / 2015 (Weitere Massnahmen geplant)

Ausgangslage/Defizitanalyse:
• Fehlende Dynamik und Geschiebetransport
• Kaum Breiten und Tiefenvariabilität
• Kaum Unterstände/Totholz
• Beschattung nur durch wenige Einzelbäume
• Schlechtes Uferunterhaltskonzept

Ziel:
Längsvernetzung erhöhen, Lebensraumaufwertung und Schaffung von neuen Laichgebieten. Ufergehölz fördern. Langfristig soll auch der Steinkrebs in den Projektperimeter zurückkehren.

Massnahmen:
• Einbau von Lenkbuhnen aus Totholz und Steinen
• Einbringung von Raubäumen
• Entfernen alter Uferverbauungen
• Uferbestockung durch Schwarzerlen, Weiden und Heckengehölz
• Eliminierung Wanderhindernisse
• Schutz der verbleibenden, wertvollen Einzelbäumen vor Biberfrass

Baumaterial:
• Totholz
• Armierungseisen zur Sicherung
• Erlen, Weiden und Heckenplanzen
• Robinenpfähle zur Markierung

Aufgewertete Länge:
300m

Baukosten:
• 3‘000 Franken (inkl. Verplegung Helfer)
• Eintägiger Arbeitseinsatz von ca. 20 Helfern (150 Mannstunden)
ehrenamtlich

Fazit:
Mittels einfacher Hilfsmittel und lokal verfügbarer Baumaterialien konnte eine deutliche Steigerung der Strömungsvariabilität und Strukturvielfalt erzielt werden.

Besonderheiten:
Pflanzen wurden vom Kantonalen Naturschutzamt kostenlos auf Platz geliefert.

Nachher: AufgewerteteStrecke 2 Wochen nachdem Arbeitseinsatz beileicht erhöhtem Wasser-stand.(Foto: S. Gründler)
Nachher: Lenkbuhnen aus Totholz inklusive zurückgehaltenem Schwemmholz. (Foto: S. Gründler)

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